Flachbildschirme und Beamer werden immer günstiger – und halten daher Einzug in immer mehr deutsche Haushalte. Doch wer im Heimkino wirklich entspannen will, muss nicht nur über eine Vielzahl guter Filme, sondern auch über die passende Einrichtung verfügen.
Nippes ade
Früher war es gang und gäbe, auf den Fernseher allerlei Nippes zu stellen. Dort schien der ideale Platz für Tischdeckchen, kleine Figuren und überhaupt alles, was sonst nirgendwo unterkam. Heute weiß man jedoch: Nicht nur Menschen, sondern auch TV-Geräte brauchen Platz zum Atmen. Denn die Geräte strahlen viel Wärme ab und brauchen kühle Luft, um nicht zu überhitzen. Achten Sie also darauf, dass die umliegenden Gegenstände einen Abstand von 30 Zentimeter zum TV-Gerät nicht überschreiten.
Es werde Licht
Im Kino ist es traditionell dunkel. Wenn andere anfangen, ungesehen mit Popcorn zu werfen, konzentriert sich der Rest des Publikums auf die einzige Lichtquelle im Saal: auf die Leinwand. Im Heimkino sieht es allerdings anders aus. Ist der Fernseher die einzige Lichtquelle, wirkt der schwarze Bildschirm eher grau. Um das zu vermeiden, können Sie hinter dem TV-Gerät eine kleine Lampe aufstellen. Dann erscheinen alle Farben wieder so, wie sie es sollen.
In Farbwelten eintauchen
Neben Lichtquellen und Nippes ist auch die Farbgestaltung des Zimmers nicht zu unterschätzen. Das Heimkino ist schließlich ein Ort der Entspannung und sollte deshalb gemütlich eingerichtet sein. Dazu gehört nicht nur, die Chips vom letzten Videoabend wegzuräumen, sondern schon die Einrichtungsgegenstände passend zu wählen. Schauen Sie sich die Tricks der Profis ab: Wenn Grafiker Flyer und Poster gestalten und Designer zu Schere und Papier greifen, wissen sie ganz genau, welche Farben zueinanderpassen und bestimmte Assoziationen wecken. Blau beispielsweise wirkt beruhigend und gibt den Träumen und Phantasien Raum. Deshalb eignet sich diese Farbe besonders für das Heimkino. Schließlich sind Filme Tore zu fernen Ländern und vergangenen Zeiten und entwerfen neue Phantasiewelten.